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 Machajel/Kimi

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Machajel/Kimi

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Anzahl der Beiträge : 18
Anmeldedatum : 14.11.14

Charakter der Figur
Alter: einige Jahrhunderte
Rasse: gefallener Engel
Partner:

BeitragThema: Machajel/Kimi   Fr Nov 14, 2014 11:21 pm



Allgemeine Informationen:


NAME: Kimi, na ok, das ist der Name, welchen ich mir selbst gegeben habe. Eigentlich heiße ich Machajel, aber diesen habe ich nicht mehr verwendet, seitdem ich von denen da oben ausgeschlossen wurde.

RASSE: gefallener Engel

ALTER: So etwas fragt man eine Frau doch nicht. Himmel, Arsch und Zwirn. Na gut, ich will mal nicht so sein. Mein genaues Alter weiß ich gar nicht mehr. Einige Jahrhunderte zähle ich bereits.

BESONDERE MERKMALE:
~ Da ich ein wandelndes Bilderbuch bin würde ich dies als besonderes Merkmal an mir bezeichnen. Diverse Tattoos zieren meinen Körper und ich bin definitiv noch nicht am Ende mit dem Verzieren.


~ Manchmal ziehe ich mich auch ziemlich schrill an, das könnte man wohl auch als besonders ansehen, zumindest hebt das was ich an habe mich von der Masse ab.

~ Meine grauen Flügel, wenn ich sie denn mal zeige.




Deine Fähigkeiten:


~ Durch meine Flügel ist es mir vergönnt zu fliegen. Außerdem habe ich die Fähigkeit mich von Ort zu Ort zu teleportieren.

~ Telekinese erleichtert mir das Leben erheblich, was nicht heißen soll, dass ich faul bin, ganz im Gegenteil.

~ Wie auch meine ‚Brüder‘ und ‚Schwestern‘ zeichnet mich eine besondere Stärke und Schnelligkeit aus.

~ Durch meine frühere Aufgabe wurde mir die Fähigkeit verliehen den Geist von anderen durch eine Berührung zu beleben, sie also aus ihrer Lethargie zu holen. Durch meinen Fall habe ich entdeckt, dass ich andere nicht nur aus der Lethargie holen, sondern sie auch hineinstürzen bzw. diese verstärken kann. Ob dies schon immer möglich war weiß ich nicht.



Dein Charakter:


Mein Charakter lässt sich am besten mit folgenden Worten beschreiben: Sex, Drugs and Rock ‘n Roll. Nicht unbedingt in dieser Reihenfolge, aber es passt einfach. Sex ist zwar etwas, dass ich ab und an habe, aber es ist für mich nicht Überlegenswichtig. Was vermutlich auch daran liegt, dass ich sehr wählerisch in der Wahl meines Partners bin.

Drugs stehen da schon eher im Mittelpunkt, ok keine dieser komischen Modedrogen, die wirken bei mir sowieso nicht. Aber ich rauche gerne mal eine und auch Alkohol zählt zu meinen bevorzugten Getränken. Zudem könnte man das Zeichnen als eine Art Droge sehen. Wen ich allein unterwegs bin gehe ich niemals ohne Zeichenblock hinaus. Bei Verabredungen bleibt das Ding zu Hause, schließlich gibt es auch noch so etwas wie Anstand. Ja, auch ich habe noch ein Fünkchen davon, schließlich verabrede ich mich nicht mit jedem X-Beliebigen und somit verdienen die anderen auch meine volle Aufmerksamkeit, sollte es mal so weit kommen.

Rock ‘n Roll, Baby! Manchmal verhalte ich mich wirklich wie ein Rockstar. Ich benehme mich gern einmal ein wenig daneben oder besser gesagt auffällig. Das ist definitiv nicht immer einfach, wenn ich auf Achse bin, denn in den Clubs, in welchen ich mich herumtreibe sind die meisten wie ich, rein Äußerlich und vom Verhalten her natürlich. Ansonsten wirke ich auf den ersten Blick arrogant und unzugänglich auf andere, was allerdings nicht stimmt. Ich bin eine offene und eigentlich recht herzliche Person. Naja, alles Definitionssache. Ich mache eben was ich will und wobei ich mich wohl fühle und das meistens ohne Rücksicht auf Verluste, wie man so schön sagt. Und ich bin hmm … Ruhelos, einfach nur herumsitzen und nichts Tun ist nicht mehr mein Ding. Die Menschen würden es so beschreiben „Ich habe Hummeln im Arsch“. Natürlich gibt es auch ein paar Stunden in denen ich wirklich nichts tue, außer meinen Gedanken nach zu hängen.

Kurz gesagt: Ich bin bunt, schrill und verrückt. Dennoch habe ich auch eine liebevolle, hilfsbereite und loyale Seite, welche man jedoch erst einmal richtig hervorlocken muss. Aber wie heißt es doch in einem meiner Lieblingsfilme  „Du bist übergeschnappt, hast eine Meise, bist nicht ganz bei Sinnen. Aber weißt du was? Das macht die Besten aus.“





Dein bisheriges Leben:

Erschaffen wurde ich als Engel Machajel. Von Anfang an wurde ich darauf getrimmt zu gehrochen und ich tat es auch ohne Wiederworte. Es war eine Erfüllung für mich die Aufgaben widerstandslos und ohne zu hinterfragen anzugehen und abzuschließen.  So war ich auch immer bestrebt die Beste in dem zu werden was ich tat und das wurde ich auch. Mir wurde die Fähigkeit gegeben Menschen aus ihrer Lethargie zu holen oder diese, in der Hoffnung sie würde verschwinden, zu lindern und ihnen somit einen besseren Weg zu zeigen.

Unser kleines Heer hatte die Aufgabe gegen die Trägheit anzukämpfen, da man oben meint träge Menschen könnten nicht mehr rechtschaffend sein und verfallen dem Bösen. Ok zugegeben, das stimmt, denn auch ich musste es am eigenen Leib erfahren. Aber mal zurück zum Anfang. Wir hatten verdammt viel zu tun. Natürlich war eine Mission nicht immer von Erfolg gekrönt, man muss nur Bedenken gegen wen oder was wir anzukämpfen hatten. Je weiter fortgeschritten die ‚Krankheit‘ – nichts anderes war es in unseren Augen - war, desto schwieriger wurde es und desto weniger Erfolg hatten wir zu verbuchen. Besonders ich wurde mit diesen schwierigen Fällen betraut und hatte somit auch mit vielen Rückschlägen zu kämpfen. Nicht immer endete eine Besserung der Situation auch im gewünschten Ergebnis. Witziger weise wurde mir nie ein Strick aus einem Misserfolg gedreht. Scheinbar wusste man nur zu gut, dass ich zwar die Stärkste unserer Truppe, aber nicht unfehlbar war. Naja und dann kam dieser Tag X an dem sich alles veränderte. Vor vielen Jahren, es war zurzeit einer der großen Kriege, hatten wir mehr als sonst zu tun, auch die Fälle waren schwieriger. Das Schicksal hatte den Menschen einfach zu sehr zugesetzt, als dass man hätte viel ausrichten können. Meine Fälle wurden also immer schwieriger und so häuften sich die Misserfolge. Dies hat mich so sehr mitgenommen und beschäftigt, dass ich selbst unter Energie- und Lustlosigkeit zu leiden begann. Zuerst fehlte mir tatsächlich nur die Energie und ich dachte diese käme zurück, wenn ich mir eine Pause gönne. Doch anstatt dass es besser wurde, wurde mir einfach auch alles andere zu viel und ich zog mich zurück. Von mal zumal wurde ich nachlässiger, vergaß mein Pflichtbewusstsein und die Menschen wurden mir gleichgültiger. So sehr ich auch versuchte dagegen anzukämpfen, ich konnte es nicht. Die Trägheit hatte über mich gesiegt. Vermutlich habe ich zu lange immer nur das gleiche getan, das gleiche gesehen und habe es selbst aufgenommen. Ein Erfolg war wie neue Lebensenergie für mich und jeder Rückschlag entzog mir diese.  Eines Tages raffte ich mich noch einmal auf, wollte zu meinen Brüdern und Schwestern zurück, in der letzten Hoffnung, dies würde mir wieder auf die Beine helfen. Doch da war es zu spät, sie hatten mich ausgeschlossen. Plötzlich waren da anstatt meiner wunderschönen, schneeweißen Flügel aschgraue. Und ich begriff: Ich war gefallen.


Zuerst zog mich diese Tatsache noch mehr runter. Ich verlor mich, blieb einfach in dieser Gasse sitzen und rührte mich nicht mehr. Nicht einmal darüber nachdenken konnte ich, solch eine Schwere hatte mich befallen. Es war unbegreiflich, wie meine Stärke so hatte schwinden können. Irgendwann tauchte dann diese Frau auf, Sue. Anstatt mich dort zu lassen wo ich war, nahm sie mich mit. Ich ging mit ihr ohne mich zu wehren, mir war alles egal. Wie genau sie es geschafft hat weiß ich bis heute nicht, aber Sue schaffte es mich aufzupeppen. Scheinbar war in mir drin doch nicht alles verloren gewesen, ein Funke war noch vorhanden und sie entfachte ihn wieder bis ein Feuer in mir loderte, welches noch stärker zu sein schien als das vorherige. Ich wurde durch diese Sache nur stärker, schämte mich manches Mal über das was mit mir geschehen war. Sue war eine Frohnatur, verrückt aber hilfsbereit und liebevoll. Wir freundeten uns an, während sie mir die Freuden des Lebens näher brachte wurde ich beinahe wieder zu dem Wesen, welches ich vorher gewesen war. Fröhlichkeit machte sich in mir breit. Ich nahm ihre Verrücktheit an und ich fühlte mich so gut wie nie zuvor. Zum ersten Mal in meinem langen Leben fühlte ich mich wirklich lebendig, genoss es zu leben. Und ich bekam die Fähigkeit zurück zu spüren wo ich gebraucht wurde. Wie von selbst wurde ich dorthin geleitet. Manchmal half ich, manches Mal verließ ich den Ort jedoch ohne etwas getan zu haben. Und manchmal ging ich erst gar nicht an diesen Ort. Ich war selbstständig geworden, begann selbst zu denken und mein Handeln selbst zu koordinieren. Allerdings musste ich auch die dunkle Seite des gefallen Seins kennenlernen. Meine Kräfte konnte ich nun in beide Richtungen einsetzen, heilend wie zuvor oder vernichtend.


Im Gegensatz zu Sue wurde ich nicht älter und so musste ich meine Freundin irgendwann verabschieden. Sie hatte sich wohl einen Platz im Himmel verdient, dessen war ich mir sicher, auch wenn ich nicht sagen konnte, ob es tatsächlich gut so war. Von da an ging ich meinen Weg allein. Nun ja, die meiste Zeit. Manchmal hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden. Und es stimmte wohl, denn ich konnte die Anwesenheit meiner Brüder und Schwestern spüren. Ich genoss es, wenn sie da waren und doch sprach ich sie niemals an. Wenn sie etwas von mir wollten, so sollten sie sich zu Wort melden, schließlich hatten sie mich hier ausgesetzt. Mir fehlte es an nichts und das würde ich nicht aufgeben, auch wenn meine Familie mir manchmal fehlte. Vor allem meine Freiheit genoss ich in vollen Zügen. Ich konnte tun und lassen was ich wollte. Ich baute mir ein Leben auf der Erde auf, schöpfte Kraft daraus zu tun und zu machen was ich wollte. Action ist etwas das ich brauche. Nichts kann mich mehr erschüttern. Wenn ich aus freien Stücken versuche jemandem zu helfen und es am Ende doch nicht klappt bin ich kein bisschen mitgenommen. Ein müdes Schulterzucken ist alles was ich dafür übrig habe. So ist eben der Lauf der Welt und auch ein Rückschlag gehört dazu.

Auch einen Job habe ich. Ja tatsächlich, ein Engel, der einem Job nachgeht. Naja, es ist eher ein Gelegenheitsjob. Meine Spezialität ist das Zeichnen und das setzte ich ein um mir ein bisschen was zu verdienen, auch wenn ich es nicht nötig hätte. Ich arbeite in einem Tattoostudio. An der Nadel sitze ich jedoch selten, dies kommt eigentlich nur bei speziellen und solchen Kunden vor, die sich nur von der Künstlerin in die Haut stechen lassen wollen. Ansonsten beschränke ich mich aufs Zeichnen der Motive. Überhaupt ist das Zeichnen zu einer Art Passion für mich geworden, beinahe jede freie Minute verbringe ich damit.




Hintergrundinformationen:


Avatarperson: Kat von D
Zweitcharaktere: Limos & Co.
Über 18? Immer noch Baujahr ‘87 Wink
Regeln gelesen? Ich habe die Regeln ausführlich gelesen und bestätige hiermit, dass ich sie in vollem Umfang akzeptiere.
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